.45 Treibspiegelgeschoss
45 saboted bullet.png
.45 Treibspiegelgeschoss
Allgemeine Informationen
Kaliber .50
Ø Geschoss ca. 11,4 mm (.45)

Als Treibspiegel, bei modernen Granaten auch Treibkäfig (engl. Sabot), bezeichnet man in der Waffentechnik einen zwischen Geschoss und Treibladung einer Feuerwaffe eingesetzten Munitionsbestandteil, der zur Abdichtung des Laufes und Trennung des Geschosses gegen die Treibgase dient.

Der Treibspiegel oder -käfig dichtet die Ladung im Lauf ab und bietet den Pulvergasen bei dem eingesetzten unterkalibrigen Projektil eine größere Wirkungsfläche. Aufgrund der kleineren Projektilmasse steigt die Mündungsgeschwindigkeit. Die Treibkäfigpatrone vereint die Vorteile eines großen Kalibers mit den höheren Geschwindigkeiten kleinerer Kaliber bei geringerem Rückstoß. Der Treibspiegel trennt sich durch den höheren Luftwiderstand nach Verlassen des Laufes vom Geschoss. Löst er sich nach dem Verlassen des Laufs nicht unmittelbar und symmetrisch, führt dies zu geringerer Treffpräzision.

Name Icon Inhalt einer Box Gewichtswert Preis
.45 Treibspiegelgeschoss 45 saboted bullet.png 10 Geschosse 0,4 65 em$
oder
1039 gm$

Geschosswirkung und Tipps zur Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehr Informationen zu den Wirkungen der Geschosse/ Patronen gibt es allgemein hier: Geschosswirkung und zur Ballistik hier.

Treibspiegelgeschosse haben einen kleineren Durchmesser als das eigentliche Kaliber der Waffe. So auch hier. Das Geschoss ist mit grob .45" deutlich kleiner als die "normalen" .50er Geschosse, die mit solchen Waffen sonst verschossen werden.

Das .50er Kaliber ist sehr groß, massiv und sorgt damit nicht selten für einen großen Schaden am Wild. Um auch kleineres Wild zu bejagen, ohne zu viel Wildbret zu zerstören, hat man eben diese .45er Geschosse entwickelt.

Der Anwendungsbereich liegt somit bei kleineren Hirschen, Kojoten etc. Hierfür ist die Waffe unter 150 m gut bis ideal geeignet. Bei großen Weiten wird das Geschoss, bedingt durch den noch immer großen Querschnitt, schnell ungenau und verliert an Wirkung.

Bei geringen Weiten hat man aber gute Schock- und Penetrationswirkungen. Ein schönes Geschoss für Vorderlader.

Wirkung der Munition auf die unterschiedlichen Wildtiere (zugelassene Tiere)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier sind nun die Bewertungen zu den einzelnen Arten aufgelistet.

Tierarten Bewertung
Roe deer male common.pngAlpine ibex male common.pngRed kangaroo male common.pngCoyote male common.png Sehr gut geeignet.
Die Munition überzeugt. Bei einem Treffer liegt das Wild in der Regel im Knall (bei halbwegs guten Schüssen). Achtung!: Geschosswirkung nimmt mit der Distanz schnell stark ab. Angaben daher nur für kurze und mittlere Distanzen.
Mule deer male common.pngBlacktail deer male common.pngSitka deer male common.pngWhitetail deer male common.pngReindeer male common.png Gut geeignet.
Die Munition überzeugt, dennoch ist das Wild so schusshart, dass es nur bei guten und sehr guten Treffern sofort im Knall liegt, gute Treffer sind in der Regel nach einer kurzen Flucht tödlich, schlechtere Treffer führen nicht so schnell zum Tod. Achtung!: Geschosswirkung nimmt mit der Distanz schnell stark ab. Angaben daher nur für kurze und mittlere Distanzen.
Mallard male common.pngAmerican black duck male common.pngNorthern pintail male common.pngGadwall male common.pngPheasant male common.pngCanada goose male common.pngTurkey male common.pngRoosevelt elk male common.pngMoose male common.pngRed deer male common.png
Cottontail rabbit male common.pngEuropean rabbit male common.pngSnowshoe hare male common.pngBison male common.pngFeral hog male common.pngWild boar male common.pngArctic fox male common.pngRed fox male common.pngBlack bear male common.pngBrown bear male common.png
Ein Abschuss mit dieser Munition ist verboten!

Verwendbare Waffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Waffen können diese Munition verschießen:

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